Föderierte Identitäten zur Anmeldung sind nicht neu, bisher waren sie aber nicht verifiziert und nicht rechtssicher. Auch das Smartphone als digitale Brieftasche ist bereits etabliert und kann heute schon Tickets oder Kreditkarten speichern.
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23.04.2026 13:30 Uhr |

Föderierte Identitäten zur Anmeldung sind nicht neu, bisher waren sie aber nicht verifiziert und nicht rechtssicher. Auch das Smartphone als digitale Brieftasche ist bereits etabliert und kann heute schon Tickets oder Kreditkarten speichern.
Nun strengt die EU die Synthese an: rechtssichere Dokumente, die sicher in einer Smartphone-Wallet liegen und über das Identitätsprotokoll OpenID Connect europaweit zur Authentifizierung dienen. Das soll die Spezifikation für die European Digital Identity Wallet (EUDIW) erreichen, die perspektivisch als zukünftiger Grundpfeiler für modernes Identitätsmanagement infrage kommt.
Sowohl online als auch offline sollen darin Dokumente wie der Personalausweis, der Führerschein, die Krankenkassenkarte und E-Rezepte sowie Zeugnisse gespeichert und ausgewählte Attribute von ihnen für die Verifikation verwendet werden. Kernfunktion bleibt die Authentifizierung der eigenen Identität und die Bereitstellung elektronisch rechtsgültiger Signaturen.